Kaffee mit Tradition

1908 wurde der erste Stein für unsere Kaffeerösterei gelegt. Sie fragen sich, warum gerade Magdeburg ausgewählt wurde?

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Röstfein – wir rösten seit 1908

Magdeburg wurde ausgewählt weil: die fruchtbare Magdeburger Börde bot hervorragende Wachstumsbedingungen für Getreide, das für die Produktion von Malzkaffee unerlässlich ist. Zusätzlich versprach die unmittelbare Lage am Elbhafen beste logistische Voraussetzungen, um den hohen Bedarf in ganz Deutschland zu decken. Schon damals wurden jährlich 14.000 Tonnen Getreidekaffee geröstet. Dies entspricht 10.000.000 Tassen pro Tag!
Die sorgsame Standortwahl hat sich gelohnt, da unsere Kaffeerösterei noch immer steht, und wie kaum eine andere auf ein bewegtes Jahrhundert zurückschauen kann. Dass wir auch heute noch zu den beliebtesten Kaffeeanbietern Deutschlands zählen, verdanken wir vor allem der Hingabe unserer Mitarbeiter und natürlich: Ihrem guten Geschmack.

Die Geschichte von Röstfein begann mit diesem Mann: dem Naturheilkundler und Pfarrer Sebastian Kneipp. Nach seinem Rezept produzierten wir unsere erfolgreichen Malzkaffees.

1908

Der Grundstein

Es war am 19. Mai im Jahr 1908, als der Grundstein für die Röstfein Kaffee GmbH gelegt wurde. Das Unternehmen Kathreiners Malzkaffee-Fabriken begann mit dem Bau der Produktionsanlagen in der Hafenstraße, um in Magdeburg ein Getränk von besonderer Qualität herzustellen.

1912

Vom Heilmittel zum Volksgetränk

Nach einem Rezept von Pfarrer Kneipp produziert, erfreute sich der gesunde Malzkaffee damals großer Beliebtheit. Schon unsere Gründerväter hatten ein ausgeprägtes Gespür für Wachstumspotentiale. So wurde bei Kathreiner in Magdeburg Malzkaffee 1912 erstmals in großen Mengen industriell hergestellt. Nicht zuletzt diese Tatsache führte dazu, dass Malzkaffee in Deutschland schnell zum Volksgetränk Nummer eins wurde.

1928

Das Unternehmen wächst

Schon bald waren die Marken „Kathreiner Malzkaffee“ und „Linde“ weit über die Grenzen von Magdeburg hinaus bekannt. Das Unternehmen wuchs, die Kapazitäten wurden erweitert, und bereits 1928 lag die Produktion bei 12.000 bis 14.000 Tonnen. Damit konnten die Menschen von Niedersachsen über Sachsen und Thüringen bis nach Brandenburg und Mecklenburg mit ihrem Lieblingsgetränk versorgt werden.

Damals wie heute ein guter Standort

Die fruchtbare Magdeburger Börde bot für die Malzkaffeeherstellung beste Voraussetzungen. Zum einen wuchs hier viel Getreide – der wichtigste Bestandteil des Malzkaffees. Zum anderen lag das Werk in direkter Nachbarschaft zum Hafen und hatte einen eigenen Bahnanschluß. Dieser Standortvorteil hat noch heute seine Bedeutung. Mit den später hinzugekommenen Autobahnen liegt das Unternehmen Röstfein heute an einem logistisch ausgezeichneten Verkehrsknotenpunkt.

1945

Von Kathreiner zu Röstfein

Nach der Enteignung im Jahr 1945 produzierte das Unternehmen ohne eindeutige Rechtslage weiter. 1948 wurde der Betrieb dem Verband der Konsumgenossenschaften (VdKeG) übertragen und erhielt schließlich in den fünfziger Jahren den Namen Röstfein. Bis heute ist die Röstfein Kaffee GmbH, Magdeburg 100%ige Tochter des Zentralkonsum eG, dem insgesamt zwei große Produktionsunternehmen sowie zwei Hotelanlagen angehören.

1970

Kaffeegenuss in der DDR

Bei allen Entbehrungen, auf Eines wollte kein DDR-Bürger verzichten: die  tägliche Tasse Bohnenkaffee. Ohne Kaffee, kein Aufbau des Sozialismus. Dessen war sich auch die Staatsführung bewusst. 150 Millionen Valutamark – ein wahres Vermögen war ihnen die Versorgung der Bevölkerung wert. Um die Nachfrage von 50.000 t jährlich abzudecken lief die Produktion bei Röstfein und sechs weiteren Röstereien auf Hochtouren – bis sich die Rohkaffeepreise in den 70ern vervierfachten.

1981

Röstfein als Retter in der Not

Kaum gab es wieder Rohkaffee, drohte die nächste Schlappe: Die Röstanlagen im Land waren nicht mehr leistungsfähig genug. Eine wirklich gute Idee war gefragt. Die hatten Wissenschaftler gemeinsam mit Röstfein 1981 in Magdeburg – das Wirbelschichtverfahren. Höhere Kaffeequalität bei geringeren Röstzeiten – die Versorgung war gerettet. Auch heute setzt sich die Röstfein Wirbelschicht-Technologie am Markt durch. Gute Ideen sind eben wie guter Kaffee – zeitlos.

1990

Als 1990 mit der Wende die, in der DDR lange ersehnten, Westprodukte Einzug hielten, hatten es auch unsere Kaffeespezialitäten nicht ganz leicht. Das Problem war nicht etwa die Qualität, sondern die Verpackung unserer Produkte. Um in moderne Verpackungstechnologien investieren zu können, brauchten wir dringend mehr Absatz.

 

Damit war aber ohne ebendiese neuen Verpackungen kaum zu rechnen. Wie es schien, befanden wir uns in einem wahrhaften Dilemma. Doch trotz der scheinbar unlösbaren Problematik konnten wir uns als einzige von ehemals sieben ostdeutschen Kaffeeröstereien in der Marktwirtschaft behaupten.

Zum Durchbruch verhalf uns letztlich das Wirbelschicht-Röstverfahren. Die hervorragende Röstqualität aus dem Hause Röstfein war auch anderen Unternehmen nicht verborgen geblieben.

 

So kam es, dass wir 1990 eine Kooperation mit einem namhaften Kaffeeproduzenten eingingen. Dadurch konnten wir in moderne Vakuumverpackungsanlagen investieren. Bereits 1991 erschien wieder die erste Produktpalette aus dem Hause Röstfein: die GOURMET-Serie. Seitdem haben wir unser Sortiment stetig weiterentwickelt.

1997

Die Fortsetzung des guten Geschmacks

Eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte schrieb im Jahr 1997 der Relaunch von RONDO Melange. Nach sieben Jahren Abwesenheit sollte die zu DDR-Zeiten beliebte Kaffeemarke zurückkehren. Kurz vor Ostern war es soweit.

1997

Alles an RONDO Melange war authentisch geblieben. Die Gestaltung der Packung genauso wie sein unverwechselbar würziger Geschmack. Nur die Menge und die Vakuumverpackung waren neu. Ohne vorher zu werben, boten wir 100 Pakete in einem Supermarkt in Halle/Saale an. Das Ergebnis dieses Versuches war atemberaubend: In nur zwei Stunden waren alle Päckchen weg. Und die Nachfrage riss nicht ab. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Vor der Einführung von RONDO Melange rechneten wir mit einem Absatz von 100 bis 200 Tonnen im ersten Jahr. Tatsächlich setzten wir 5000 Tonnen ab.

1998

Die Renaissance von Mona

Im Mai 1998 feierte auch die traditionelle Marke MONA ihre Rückkehr. Genau wie RONDO Melange ist MONA in den neuen Bundesländern eine gute alte Bekannte. Im Vergleich zum kräftigen RONDO Melange ist MONA ein milderer Kaffee. Ein sanfter Kaffeegenuss, der zum Entspannen und Wohlfühlen einlädt.

2006

Der Verpackungs-Relaunch

Mit der stufenweisen Überarbeitung des Verpackungs-Designs und den Produktneueinführungen von Rondo Entcoffeiniert, Cappuccino Rondo und O’VERDE Biokaffee konnte unser Unternehmen seinen mengenmäßigen Absatz kontinuierlich steigern. Die noch aus der DDR stammende Gestaltung wurde im ersten Schritt im Jahr 2002 überarbeitet. Und ab 2006 folgte der frische, neue und moderne Auftritt der gesamten RÖSTfein-Familie.

Der Biokaffee in der RÖSTfein-Familie stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau mit einer guten Fülle und einem abgerundeten Aroma aus hochwertigen Arabicas, zertifiziert mit dem staatlichen Biosiegel.

Einweihung des neuen Logistikzentrums

Röstfein wächst beständig und langsam wird es eng. Ein neues Logistikzentrum muss her! Von hier aus machen sich dann auch die in diesem Jahr erfolgreich eingeführten Pads von  RONDO Melange und MONA Gourmet auf die Reise zu den Kaffeegenießern der Nation.

IFS-Zertifizierung mit Bestnote

Seine höchsten Ansprüche an Qualität, Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Lebensmittelsicherheit lässt sich Röstfein erstmalig von unabhängiger Seite bestätigen und besteht die Prüfung des IFS -International Food Standard - mit besten Noten. Auch in den Folgejahren meistert Röstfein die jährliche Zertifizierung jeweils mit Bravour.

2007

Relaunch im nu

Mit Malzkaffee fing im Jahr 1908 alles an. Der Klassiker im nu hat von seiner Beliebtheit in all den Jahren nichts eingebüßt und erfreut sich besonders bei Kindern hoher Beliebtheit. Im neuen Verpackungsgewand sind die drei Geschmacksrichtungen original, milch & honig sowie schoko jetzt auch optisch ein Genuss.

2008

Hoch die Tassen: Röstfein wird 100

Röstfein schreibt Kaffeegeschichte, denn 100 Jahre wird man nicht alle Tage. Ein guter Grund, für Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer und Minister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Reiner Haseloff Röstfein zum runden Jubiläum zu gratulieren.

2009

Röstfein macht sich stark für faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit

Mit dem Beitritt zum Common Code for the Coffee Community Association 4C verpflichtet sich Röstfein freiwillig zur Einhaltung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Standards in den Kaffee-Ursprungsländern. Der Verhaltenskodex sieht u.a. das Verbot von Kinderarbeit, menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und den Einsatz unerlaubter Pestizide vor.

Inka Bause wird Marken-Botschafterin für Röstfein

Es ist eine gemeinsame Leidenschaft, die INKA Bause mit Röstfein verbindet: Die Begeisterung für gute Kaffees. Die beliebte TV-Moderatorin, Sängerin und Schauspielerin macht sich stark für die Spezialitäten aus dem Hause Röstfein. Auf der Internationalen Grünen Messe in Berlin präsentiert INKA gleich zwei neue Bohnen-Spezialitäten als Sonderedition: MONA ESPRESSO Bellissimo und MONA CREMA Bellissimo.

2010

Größtes Kaffee-Graffiti-Kunstwerk Deutschlands entsteht am Röstfein-Werk

Eine Gesamtfläche von 300 qm, fast 800 Dosen Farbe in mehr als 30 verschiedene Sorten – allein diese Zahlen zeigen, dass das Graffiti an der Außenfassade des Magdeburger Röstfein-Werks ein echtes Kunstwerk ist. Genau genommen das größte Kaffee-Graffiti-Kunstwerk Deutschlands. Zum Tag des Kaffees weihte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper das Mega-Bild ein.

Besuch von höchster Stelle bei Röstfein

Bundespräsident Christian Wulff kam zu einem Antrittsbesuch nach Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff besuchte der Bundespräsident die traditionsreiche Kaffeerösterei.

Geburtsstunde „im nu hilft!“

Röstfein ruft das Projekt „im nu hilft! Die Kinder- und Jugendsport-Initiative“ ins Leben, um Jugendliche zu unterstützen und die Bedeutung von Sport zu unterstreichen. Röstfein sponsert von der Ostsee bis zum Thüringer Wald jährlich 50 Trikotsätze.

2012

SC Magdeburg trinkt Röstfein

Seit vielen Jahren engagiert sich Röstfein bereits im Bereich des Kinder- und Jugendsports. Mit Beginn der Saison 2012/2013 wird das Engagement nun erweitert: Röstfein wird bis 2017 offizieller Sponsor des SC Magdeburg in der DKB Handball-Bundesliga.

2013

Neubau einer Multifunktionshalle

Qualität wird bei Röstfein groß geschrieben und die fängt schon bei der Anlieferung der hochwertigen Rohkaffees an. Durch die neue Multifunktionshalle können die kostbaren Bohnen jetzt noch einfacher entladen und optimal gelagert werden.

2015

Neue 150g Single-Verpackung

Mit Beginn des Jahres hat Röstfein neue Maschinentechnik für die 150g Single-Verpackungen eingeführt. Im neuen Verpackungsdesign werden dort MONA Gourmet, RONDO Melange und O´VERDE Bio-Kaffee produziert.

2015

Werksverkaufsumzug

Unser Werksverkauf ist umgezogen! Der kleine Laden sitzt nun direkt in der Hafenstraße und nicht mehr auf dem Firmengelände. Kommen Sie gern vorbei! Unsere verschiedenen Kaffeesorten können Sie natürlich auch gern vor Ort probieren.

2017

Auf geht’s mit RONDO

Aus „im nu hilft“ wird „Auf geht’s mit RONDO!“. In diesem Jahr haben wir unsere beliebte Trikotaktion umbenannt, aber am Prinzip ändert sich nichts! Wir unterstützen weiterhin Kindermanschaften mit nagelneuen Trikotsätzen.

2018

Neue Webseite

Eine neuer Anstrich musste her. Unsere Webseite erstrahlt in neunem Glanz!

2018

110 Jahre Röstfein

Und darauf sind wir stolz! Jeden Tag sorgen unsere 200 Mitarbeiter dafür, dass unser Kaffee mit großer Sorgfalt produziert wird und europaweit ausgeliefert werden kann.